Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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Morgen ſchon einmal ſein kunſtloſes Gebet geſprochen, vielleicht mit mehr Ernſt, als es je zuvor geſchehen war; aber im Gefühle des Zaubers der Gegenwart erhob es ſich abermals zu ihren Lippen. Der alte Mann nahm ſeinen Hut ab— er hatte kein Ge⸗ dächtniß für die Worte— aber er ſagte ſein Amen dazu, und meinte, daß ſie ſehr gut wären.

Auf einem Geſimſe ihrer vormaligen Heimat hatte ein alter Abdruck von„des Pilgers Reiſe“* mit ſonderbaren Bildern, gelegen, ob dem ſie oft ganze Abende zugebracht hatte und dabei gerne hätte wiſſen mögen, ob jedes Wort darin wahr wäre und wo wohl die fernen Gegenden mit ihren ſelt⸗ ſamen Namen liegen möchten. Als ſie jetzt auf den verlaſſenen Ort zurück blickte, kam ihr eine Stelle des Buches wieder lebhaft in's Gedächtniß.

„Lieber Großvater,“ ſagte ſie,„es iſt mir faſt, als wären wir Beide jener Chriſtian, und legten auf dieſem Graſe alle jene Sorgen und Mühen, die wir mitgebracht haben, nieder, um ſie nicht mehr auf⸗ zunehmen, nur daß dieſer Ort viel hübſcher und beſſer ausſieht, als der eigentliche, wenn nämlich der im Buche getroffen iſt.“

„Nein— wir wollen nie wieder zurückkehren— nie wieder zurückkehren,“ verſetzte der alte Mann, gegen die Stadt hinwinkend.„Du und ich, wir

* Von Bunyan.

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