Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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denen Gefühlen und vergangenen Zeiten weilt, und der Geiſt ſeines früheren Ichs die Plätze und Men⸗ ſchen umſchwebt, die in früheren Tagen ſein Herz erwärmten? In dieſer ruhigen Stunde geſchieht es, daß ich in dem Hauſe einkehre, wo ich geboren wurde, und die Gemächer durchwandle, welche die Schauplätze meiner Kinder⸗, Knaben⸗ und Jüng⸗ lingsjahre waren; daß ich umherſchweife bei meinen begrabenen Schätzen(obgleich ſie nicht in Gold oder Silber beſtehen), und um meinen Verluſt traure; daß ich die Aſche der erlöſchten Feuer wieder beſuche und mich ſtillſchweigend neben den alten Bettſtätten wieder aufſtelle. Wenn mein Geiſt, nachdem mein Körper dem Staube anheimgefallen, je wieder zurück⸗ gleiten ſollte zu dieſem Gemach, ſo folgt er nur dem Zuge, den er ſo oft zu Lebzeiten des alten Mannes

genommen, und fügt den Gegenſtänden ſeiner Be⸗

trachtung nur einen weitern Wechſel bei.

Bei all' meinen müßigen Gedanken finde ich eine kräftige Unterſtützung in verſchiedenen Sagen, die mit meinem ehrwürdigen Hauſe in Verbindung ſtehen; ſie ſind im Munde der Nachbarn und ſo zahlreich, daß es hier kaum einen Schrank oder einen Winkel gibt, der nicht ſeine eigene Schauergeſchichte hätte. Als ich zuerſt auf den Gedanken kam, hier meine Wohnung zu nehmen, wurde mir verſichert, daß es vom Dache bis zum Keller ſpucke, und ich glaube, die üble Meinung, welche meine Nachbarn

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ehemals von mir unterhielten, hatte beſonders darin