Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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Kaſter Humphrey von der Wanduhrfeite ſeines Kaminwinkels.

Meine alte Gefährtin ſagt mir, es ſey Mitter⸗ nacht. Das Feuer ſcheint helle und praſſelt ſo laut und luſtig, als habe es ſeine Freude daran, zu bren⸗ nen. Die heitere Grille auf dem Herde,(mein beſtändiger Gaſt), dieſe röthliche Flamme, meine Wanduhr und ich ſcheinen die Welt unter ſich zu theilen und die einzigen wachen Weſen zu ſeyn. Der eben noch hochgehende, brauſende Wind iſt dahinge⸗ ſtorben und murmelt nur noch heiſer in ſeinem Schlafe. Ich liebe alle Jahreszeiten der Reihe nach und bin vielleicht geneigt, die gegenwärtige für die beſte zu halten; doch Vergangenheit oder Zukunft, vor⸗ zugsweiſe liebte ich immer dieſe friedliche Nachtzeit, wann lang begrabene Gedanken, begünſtigt durch die Dunkelheit und das Schweigen, ſich aus ihren Grä⸗ bern ſtehlen und um die Schauplätze entſchwundenen Glückes und vergangener Hoffnungen ſchweben.

wer kann ſich wundern, daß der Menſch einen unbe⸗ ſtimmten Glauben an Erzählungen von körperloſen Geiſtern hegt, welche durch einſt theure Plätze wan⸗ dern, wenn er ſelbſt, kaum weniger als ſie von ſeiner alten Welt getrennt, beharrlich bei entſchwun⸗