Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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Fuß lange Klinge hatte, worüber der Pöbel, ſehr

zum Aerger ſeiner Gnaden, lachte. Sofort kam ein Dritter, ein braver alter Officier von der Armee,

mit einem Degen umgürtet, der wenigſtens anderthalb

Fuß über Ihrer Majeſtät Belieben maß. Die Meiſten

der Zuſchauer(beſonders die Schwertfeger und Meſ⸗ ſerſchmiede) erhoben nun ein großes Gejubel und lachten herzlich über die Procedur, welche jetzt ſtatt⸗ finden ſollte; aber ſie täuſchten ſich, denn der alte Krieger ſchnallte ganz kaltblütig ſeinen Degen ab, befahl ſeinem Diener, denſelben wieder nach Hauſe zu tragen, und ritt zur großen Entrüſtung aller Schauluſtigen unbewaffnet durch das Thor. Letztere machten ſich jedoch einigermaßen dadurch Luft, daß ſie über einen hohen, renomiſtiſchen Burſchen mit einer ungeheuner langen Waffe, der beim Anblick der Vorbereitungen ſtehen blieb und nach kurzer Ueberlegung wieder um⸗ kehrte, ein Geſchrei erhoben. Aber obgleich es bereits hoher Mittag war, ſo hatte man doch noch keinen V Degen zum Zerbrechen bekommen, und alle Cavaliere zu von einigem Rang oder vornehmem Ausſehen nahmen G ihren Weg nach dem St. Paulskirchhof.

Während dieſer Vorgänge war Meiſter Grahan B ſeitwärts ſtehen geblieben, indem er ſich nur auf die ſeine Obliegenheit beſchränkte und auf alles Andere wenig acht gab; jetzt trat er vor, als er einen reich err gekleideten Herrn zu Fuß, von einem einzigen Dienen begleitet, den Hügel heraufkommen ſah. rie

Sobald ſich der Mann näherte, hörte die Meng; trei