So lange der Bürger noch ein Laufjunge war,
und ſelbſt in der erſten Zeit ſeiner Lehrjahre, trabte er oft und vielmal nach dem Poſtbureau, um zu fragen, ob kein Brief von dem armen kleinen Ide da ſey, und ging mit Thränen in dem Auge wieder nach Hauſe, wenn er fand, daß keine Nachrichten von ſeinem einzigen Freunde angekommen waren. Die Welt iſt weit und es dauerte lange, bis endlich ein Brief ankam; aber als dieß geſchah, war der Schreiber vergeſſen. Der Brief wurde von dem langen Liegen im Poſtbureau ganz gelb, weil Nie⸗ mand kam, um ihn an ſich zu nehmen: in der Folge zerriß man ihn mit fünfhundert anderen und verkaufte ihn als Makulatur. Und endlich war in einem Au⸗ genblicke, wo man es am wenigſten erwartete, dieſer Joe Toddyhigh wieder zum Vorſchein gekommen, und machte ſeine Bekanntſchaft mit einem großen öffentlichen Charakter geltend, der am nächſten Mor⸗ gen mit dem Premierminiſter von England Witze machen, im Verlauf der nächſten zwölf Monate mit einem einzigen Worte die Tempelſchranke ſchließen und die Durchfahrt ſelbſt dem König verweigern konnte!
„Ich weiß in der That nicht, was ich ſagen ſoll, Herr Toddyhigh,“ meinte der neugewählte Lord⸗ mayor;„ich weiß es wirklich nicht. Es kömmt mir ſehr ungelegen. Ich hätte lieber zwanzig Pfund geben wollen— in der That ſehr ungelegen.“
Ein Gedanke kämpfte in ſeinem Geiſte, ſein alter


