Wir treffen einmal in der Woche Abends mit dem Glockenſchlag Zehn zuſammen, und wann die Uhr auf Zwei weist, bin ich allein.
Soll ich nun erzaͤhlen, wie meine alte Dienerin außer dem Umſtande, daß ſie uns die Zeit anzeigt und durch ihr luſtiges Picken unſere Verhandlungen ermuthigt, unſerer Geſellſchaft auch ihren Namen leiht, indem dieſelbe wegen ihrer Pünktlichkeit und wegen meiner Vorliebe zu dem alten Möbel„Maſter Humphrey's Wanduhr“ getauft wurde? Soll ich nun ſagen, wie in dem Hintergrunde des alten dunkeln Gehäuſes, wo der ſtätige Pendel mit ge⸗ ſunder Thätigkeit hin und her geht, obgleich der Puls des Künſtlers lange ſchon ſtille ſteht, Stöſſe von beſtaubtem Papier zu unſerer Verfügung bereit liegen, damit ſich unſere Unterhaltungen meiner alten Freundin anknüpfen, welche uns die Mittel bieten muß, die Zeit aus dem Herzen der Zeit her⸗ aus zu betrügen? Soll ich— oder kann ich ſagen,
mit welchem geheimen Stolz ich dieſes Magazin bei
Gelegenheit unſerer nächtlichen Zuſammenkünfte öffne, um ſtets neuen Stoff der Erheiterung aus meiner lieben alten Wanduhr zu holen?
Freundin und Genoſſin meiner Einſamkeit! Meine Liebe iſt keine ſelbſtſüchtige. Ich möchte deine Ver⸗ dienſte nicht für mich behalten, ſondern irgend eine freundliche Anknüpfung an dein Bild durch die ganze weite Welt verbreiten; ich möchte, daß die Menſchen
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