Teil eines Werkes 
13./14. Th. (1845)
Entstehung
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11⁵

um Gotteswillen! rief Nordeck, Albertine weiß noch nichts von ihres Vaters Tode? Sie muß es wiſſen und das ſogleich.

Der Boden ſchien unter ſeinen Füßen zu brennenz er blieb taub gegen jede Frage, die man an ihn richtete.Nach Hainburg! rief er, nach Hainburg! Jeder Augenblick iſt koſtbar.

In einem Augenblick war ſein Pferd bereit und in wildem Galopp jagte er nach Hainburg. Man ſagte ihm, der Gerichtshof ſei noch in der Sitzung. Er bahnte ſich einen Weg durch die dichten Maſſen der Zuſchauer, ſah die Geſchwornen fortgehen; ſein Auge ruhte auf der Gefangenen. Das Uebrige weiß der Leſer bereits.

Nordeck ward Albertinens Gatte, und nach ihrer Mutter Tode führte er ſie mit ſich nach Braſilien.