Gabriel Lambert.
1 Das Duell.
Dieſe Nacht um 1 Uhr erhielt ich die Nachricht, daß zwiſchen Herrn Henri von Faverne und Herrn Olivier d'Hornoy ein Duell ſtatt finden ſolle und der Letztere mich bitten laſſe, ſie auf den Ort des Stelldicheins zu begleiten.
Ich begab mich präeis 3 Uhr in ſeine Wohnung.
Um 6 Uhr befanden wir uns in der Allee des Jagdhäuschens, dem Ort der Zuſammenkunft.
Um ein Viertel auf ſieben Uhr fiel Herr Heinrich von Faverne von einem Degenſtich getroffen nieder.
Ich eilte ſogleich zu ihm, während Olivier und ſeine Zeugen wie⸗ der ihren Wagen beſtiegen und nach Paris zurückfuhren. Der Ver⸗ wundete war ohnmächtig.
Die Unterſuchung der Wunde ergab in der That, daß ſie, wenn auch nicht tödtlich, doch ſehr gefährlich war. Die dreieckige Spitze des Degens war in der rechten Seite eingedrungen und auf der linken Seite mehrere Zoll weit herausgekommen.
Ich wandte ſogleich einen Aderlaß an.
Ich hatte dem Kutſcher geſagt, bei der Rückkehr die Avenue von Nruilly und der eliſäiſchen Felder einzuſchlagen, erſtens weil dieſer Weg der kürzere war und dann, weil der Wagen hier fortdauernd
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