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rückzukehren, ich würde durch Todeskälte Schaudern in Dir erregen. Armes Kind! Eine traurige Brautnacht! Ich habe nicht lange mehr zu leben; lebe wohl! lebe wohl! Dieſer Brief iſt mein Te⸗ ſtament; ich wünſche, daß Du leben mögeſt, ohne mich zu beklagen, aber um mein Andenken zu vertheidigen. Armer Heinrich, wann Du erwachſt, wirſt Du allein ſein, allein mit einer Todten! Ich bitte Dich um einen letzten Kuß auf mein langes Haar, das Deine Freude war.. Begrabe mich mit dem Portrait meiner Mutter. Lebe wohl! Lebe wohl! Marie.“ Marie wurde in dem Schloſſe Montreuil begraben. Nach einigen Tagen tiefer Trauer kehrte Heinrich zu ſeiner Familie zarück, aber er fand keinen Troſt. Nach einem Jahre erſchien er wieder in Paris, um ſeinen traurigen Erinnerungen näher zu ſein. Er ſtarb vor ſeinem alten Oheime, dem Canonicus. In den letzten Tagen ſammelte er noch ein Mal ſeine Kräfte, um nach Montreuil zu gehen und eine Blume von dem Grabe Mariens zu pflücken.
Dr. Diezmann.


