38 David Kopperfield.
denen Miene zu. Mr. Dick, durch dieſes furchtbare Auftreten außer Faſſung gerathen, aber doch von der Nothwendigkeit überzeugt, es nachzuahmen, zog ſich ſei⸗ nen Hut mit beiden Händen ſo feſt über ſeine Ohren, als er möglicherweiſe konnte, und nahm ihn den Au⸗ genblick darauf wieder ab, um Mr. Micawber zu be⸗ willkommnen.
„Meine Herren und Sie, Madame,“ ſagte Mr. Micawber,„ich wünſche Ihnen einen guten Morgen. Mein lieber Herr,“ damit wandte er ſich zu Mr. Dick, welcher ihm mit aller Gewalt die Hand ſchüttelte,„Sie ſind außerordentlich freundlich.“
„Haben Sie gefrühſtückt?“ fragte Mr. Dick.„Lan⸗ gen Sie ſich ein Cotellet zu.“
„Nicht um Alles in der Welt, mein guter Herr,“ ſchrie Mr. Micawber, ihn auf ſeinem Wege zur Klin⸗ gel aufhaltend,„Appetit und ich, Herr Dixon, ſind ſich einander ſchon längſt fremd geworden.“
Mr. Dixon freute ſich über ſeinen neuen Namen ſo ſehr und ſchien es für eine ſo große Gefälligkeit zu hal⸗ ten, daß Mr. Micawber ihm denſelben beigelegt, daß er ihm abermals die Hand ſchüttelte und äußerſt kin⸗ diſch lachte.
„Dick,“ ſagte meine Tante,„Achtung gegeben!“
Mr. Dick kam wieder zu Verſtande, und zwar mit einem Erröthen..
„Nun, mein Herr,“ ſagte meine Tante zu Mr. Micawber, als ſie ihre Handſchuhe anzog,„wir ſind bereit für den Berg Veſuv oder irgend etwas Anderes, ſobald es Ihnen beliebt.“
„Madam,“ entgegnete Micawber,„ich hoffe, Sie werden ſehr bald Zeuge eines Ausbruchs ſein. Herr Traddles, ich habe, glaub' ich, Ihre Erlaubniß, hier zu


