Teil eines Werkes 
9. Theil (1850)
Entstehung
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30 Dcgavid Kopperfield.

Sie, Musje Davchen. Schier ſo ſchaurig heute Nacht, als das Herz nur wünſchen kann!

In Wahrheit, der Wind war zwar nur ſchwach, hatte aber einen feierlichen Klang und kroch um das verlaſſene Haus mit einem flüſternden Klagen, welches äußerſt traurig tönte. Alles war fort bis auf den klei⸗ nen Spiegel mit dem Rahmen von Auſterſchaalen. Ich dachte an mich ſelbſt, wie ich hier gelegen, als der erſte große Schickſalswechſel zu Hauſe ſtattgefunden hatte. Ich dachte an das blauäugige Kind, welches mich bezaubert hatte. Ich dachte an Steerforth, und eine thörichte, furchtbare Einbildung überkam mich, als ob er in der Nähe und die Möglichkeit vorhanden ſei, daß man ihm bei jeder Wendung um eine Ecke begegnete.

s kann lange dauern, ſagte Mr. Peggotty mit gedämpfter Stimme,ehe das Boot neue Miethsleute finden thut. Die Leute hier unten ſehen's jetzt als ei⸗ nen Unglücksplatz an.

Gehört es Jemandem in der Nachbarſchaft? fragte ich.

Einem Maſtbaummacher oben in der Stadt, er⸗ wiederte Mr. Peggotty.Ich werde ihm heute Abend den Schlüſſel übergeben.

Wir ſahen in das andere kleine Stübchen und ka⸗ men zu Mrs. Gummidge zurück, die auf der Kiſte ſaß, welche Mr. Peggotty, indem er das Licht auf den Kaminſims ſetzte, emporheben wollte, damit er ſie vor die Thür ſchaffen könnte, ehe er das Licht aus⸗ löſchte.

Daneel, ſagte Mrs. Gummidge, plötzlich ihren Korb verlaſſend und ſich an ſeinen Arm hängend,mein lieber Daneel, die letzten Worte, die ich in dieſem Hauſe ſpreche, ſind, ich darf nicht zurückgelaſſen werden. Oh

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