Einundfünfzigſtes Kapitel.
Der Beginn einer längern Reiſe.
Es war noch ziemlich früh am folgenden Tage, als man mich, während ich mit meiner Tante(die ſich, jetzt ſo ſehr mit Dora's Pflege beſchäftigt, wenig andere Bewegung machte) in meinem Garten ſpazieren ging, benachrichtigte, daß Mr. Peggotty mit mir zu ſprechen wünſchte. Er kam in den Garten und begegnete mir, als ich nach dem Thore ging, auf halbem Wege, und entblößte ſein Haupt, wie dies ſtets ſeine Gewohnheit war, wenn er meine Tante ſah, vor der er eine hohe Achtung hegte. Ich hatte ihr Alles erzählt, was ſich die vorherige Nacht begeben hatte. Ohne ein Wort zu ſagen, ging ſie mit einer Miene voll herzlicher Theil⸗ nahme auf ihn zu und klopfte ihm auf den Arm. Es geſchah dies ſo ausdrucksvoll, daß ſie kein Wort zu ſagen brauchte. Mr. Peggotty verſtand ſie ganz ſo gut, als ob ſie tauſend geſagt hätte.
„Ich werde jetzt hineingehen, Trot,“ ſagte meine Tante,„und nach dem kleinen Blümchen ſehen, wel⸗ ches bald aufſtehen wird.“
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