David Kopperfield. 131
„Ich werde mir ein Buch kaufen,“ ſagte ich,„worin ein gutes Schema dieſer Kunſt enthalten iſt; ich werde in den Commons daran arbeiten, wo ich nicht halb ge⸗ nug zu thun habe; ich werde der Uebung wegen die Reden vor unſerm Gerichte niederſchreiben— Traddles, mein guter Junge, ich werde es ſchon bemeiſtern!“
„Lieber Gott!“ ſagte Traddles, indem er die Au⸗ gen aufriß,„ich hatte keinen Begriff, daß Du ſolch ein entſchiedener Charakter wäreſt, Kopperfield!“
„Ich weiß nicht, wie er einen hätte gehabt haben können; denn die Sache war neu genug für mich. Ich ließ dies jetzt fallen und brachte Mr., Dick aufs Tapet.
„Sehen Sie,“ begann Mr. Dick ernſthaft,„wenn ich etwas thun könnte— wenn ich eine Trommel ſchla⸗ gen— oder irgend was blaſen könnte!“
Der arme Menſch! Ich habe wenig Zweifel, daß er ſolch eine Beſchäftigung in ſeinem Herzen allen übri⸗ gen vorgezogen haben würde. Traddles, der um Alles in der Welt nicht gelächelt haben würde, entgegnete
gefaßt:
gehen, Herr Dick. Du erzählteſt mir das, Kopperfield.“
„Excellent!“ ſagte ich. Und das war allerdings der Fall. Er ſchrieb mit außerordentlicher Sauberkeit.
„Meinen Sie nicht, Herr Dick,“ fragte Traddles, „daß Sie geſchriebene Aufſätze copiren könnten, wenn ich welche fur Sie beſorgte?“
Mr. Dick blickte mich zweifelhaft an.„He, Trot⸗ wood?“
Ich ſchüttelte den Kopf. Mr. Dick ſchüttelte den ſeinen und ſeufzte.„Erzählen Sie ihm von der Denk⸗ ſchrift,“ ſagte Mr. Dick.
Ich ſetzte Traddles auseinander, wie es ſchwierig
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„Aber Sie wiſſen ſehr gut mit der Feder umzu⸗


