Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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David Kopperfield. 131

entdecken oder verbergen zu müſſen. Er ſtellte mich näm⸗ lich jedem andern Knaben, groß oder klein, welcher zurück⸗ kam, unmittelbar bei ſeiner Ankunft in dieſer Weiſe der Einführung vor:Guck her. Das iſtn Spaß! Glück⸗ licherweiſe auch kam der größte Theil der Knaben in betrübter Stimmung zurück, und ſie machten ſich gar nicht ſo ſehr auf meine Koſten luſtig, als ich erwartet hatte. 'S iſt wahr, einige von ihnen tanzten um mich herum, wie wilde Indianer, und die größere Hälfte konnte der Verſuchung nicht widerſtehen, ſich zu ſtellen, als ob ich ein Hund wäre, und mich zu klopfen und zu ſtreicheln, damit ich nicht beißen ſollte, und zu ſagen:Kuſch' Dich, und mich Bello zu nennen. Das war nun allerdings ſtörend vor ſo vielen Fremden und koſtete mich manche Thräne; im Allgemeinen jedoch geſtaltete ſich die Sache viel beſſer, als ich mir ſie vorgeſtellt.

Man ſah mich trotzdem nicht als förmlich in die Schule aufgenommen an, bis J. Steerforth angekommen war. Vor dieſen Knaben, welcher den Ruf eines großen Gelehrten hatte, ſehr gutmüthig ausſah und mindeſtens ein halbes Dutzend Jahr älter als ich war, wurde ich wie vor eine Magiſtratsperſon geführt. Er fragte mich unter einem Wetterdache auf dem Spielplatze über die Einzeln⸗ heiten meiner Beſtrafung aus und ſprach ſeine Meinung dahin aus, daß eseine heitere Schande ſei, wofür ich mich ihm für die ganze Folgezeit verbunden fühlte.

Was für Geld haſt Du mitbekommen, Kopperfield? ſagte er, mit mir auf die Seite gehend, nachdem er über meine Angelegenheit mit dieſen Worten verfügt.

Ich ſagte ihm, ſieben Schilling.

Du würdeſt beſſer thun, ſie meiner Verwaltung zu