Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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David Kopperfield. 149

keit, das iſt's, was ich thue. Mein Fleiſch und Blut, er blickte, als er dies ſagte, auf Mrs. Creakle,wenn es ſich gegen mich auflehnt, iſt nicht mein Fleiſch und Blut. Ich verleugne es. Iſt jener Kerl, ſagte er, zu dem Manne mit dem Stelzfuße gewendet,wieder hier ge⸗ weſen?

Nein, war die Antwort.

Nein, ſagte Mr. Creakle.Der verſteht's beſſer. Der kennt mich. Laßt ihn wegbleiben. Ich ſage, laßt ihn wegbleiben, kreiſchte Mr. Creakle, indem er mit der Hand auf den Tiſch ſchlug und nach Mrs. Creakle hin⸗ blickte;denn er kennt mich. Nun haſt auch Du ange⸗ fangen, mich kennen zu lernen, mein junger Freund, und Du magſt jetzt gehen. Führe ihn weg.

Ich war ſehr froh, hinweggemaßregelt zu werden; denn Mrs. und Miß Creakle wiſchten ſich beide die Augen, und ich bedauerte ſie eben ſo ſehr, als mich ſelbſt. Aber ich hatte eine Bitte auf dem Herzen, welche mich ſo nahe anging, daß ich, obſchon ich mich über meine eigne Cou⸗ rage dabei wunderte, es nicht laſſen konnte, zu ſagen:

Mit Ihrer Erlaubniß, Herr

Mr. Creakle wiſperte:Ha? Was iſt das? und richtete ſeine Augen auf mich, als ob er mich damit zu Aſche verbrennen wollte.

Mit Ihrer Erlaubniß, Herr, ſtotterte ich,wenn man mir geſtatten wollte, ich bin in der That ſehr betrübt, Herr, über das, was ich gethan wenn man mich dieſen Zettel abnehmen laſſen wollte, ehe die Knaben zurückkommen.

Ob es nun Mr. Creakle im Ernſte meinte, oder ob er es nur that, mich zu ſchrecken, ich weiß es nicht; aber