Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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146 David Kopperfield.

Eines Tages wurde ich von Mr. Mell benachrichtigt, daß Mr. Creakle dieſen Abend zu Hauſe ſein werde. Am Abend, nach dem Thee, hörte ich, daß er angelangt ſei. Vor dem Schlafengehen wurde ich von dem Manne mit dem Stelzfuße geholt, um vor ihm zu erſcheinen.

Der Theil des Hauſes, welchen Mr. Creakle innehatte, war um ein gutes Theil bequemer und wohnlicher, als der unſre, und es ſtieß an denſelben ein nettes Stück Garten, das gegen den ſtaubigen Spielplatz ſehr angenehm abſtach, welcher letztere eine ſolche Wüſte en miniature war, daß ich nicht glauben konnte, jemand anders als ein Kameel oder Dromedar könnte ſich dort heimiſch fühlen. Es ſchien mir, als ich zitternd zu meiner Audienz bei Mr. Creakle ging, ſelbſt die bloße Notiznahme, daß dieſer Theil des Gebäudes wohleingerichtet ſei, eine Vermeſſen⸗ heit; und als ich zu ihm hineingeführt wurde, war ich ſo verblüfft, daß ich kaum Mrs. und Miß Creakle(die beide im Zimmer gegenwärtig waren) und überhaupt nichts ſah, als Mr. Creakle, einen dicken Herrn mit einer bündel⸗ artigen Uhrkette und einigen Petſchaften unter der Weſte, der in einem Armſtuhle vor einem Römer und einer Flaſche ſaß.

So! ſagte Mr. Creakle.Das iſt der junge Herr,

dem die Zähne abgefeilt werden ſollen! Dreh ihn

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mal'rum!

Der Stelzfuß drehte mich ſo herum, daß mein Zettel gehörig in Ausſicht geſtellt wurde, und nachdem er hin⸗ reichend Zeit gewährt, denſelben zu betrachten, drehte er mich wieder mit dem Geſicht Mr. Creakle zu und poſtirte ſich an deſſen Seite. Mr. Creakle's Geſicht war feuer⸗ roth, und ſeine Augen waren klein und lagen ihm tief im

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