Teil eines Werkes 
4.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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Dame glaubte ihre Anordnung ſo getroffen zu haben, daß Fuſelberg vor Zorn und vereltelter Rachſucht aus der Haut fahren möchte, und dieß war hinreichend, ſie zum Fahren zu veranlaſſen.

Als die Baronin nebſt ihren Töchtern zur Abfahrt fertig war, Ebba ſtrahlend vor Freude, Selma ſchüchtern und niedergeſchlagen, trat der Baron ein„ um Ihnen Adieu zu ſagen. Sein Ausſehen war ernſt; bei dem Anblicke aller dieſer eiteln Zurüſtungen ſchien ſich ſeiner eine Art Unruhe zu bemächtigen. Als er übrigens die faſt kindiſche Freude ſeiner Mutter ſah, ſchwieg er mit einem Seufzer, bot ihr den Arm und führte ſie zum Wagen. Magnusſon, mit ſauber ausgebürſtetem Mantel und der Borte auf dem zerknitterten Hut, ſaß ſchon auf ſeinem hohen Throne, Peter, der Stallknecht, ſtand grin⸗ ſend auf ſeinem Lakaienplatz und brüſtete ſich höchlich, daß er, ſeiner Meinung nach, geputzt wie ein Bräutigam, zur Kirche fahren durfte, und dieß noch gar in Geſell⸗ ſchaft von Ihro Gnaden.

Sobald die Verpackung in die Familienſchachtel be⸗ werkſtelligt war, erhielt Magnusſon von der Baronin den Befehl im Anfange tüchtig zuzufahren, dann aber immer langſamer zu thun, je näher man der Kirche käme. Sämmtliche Damen nickten Karl ihr Lebewohl zu und der Wagen rollte dahin.

Bei ihrer Ankunft auf dem großen Platze vor der Kirche war das Erſte, was der Baronin unangenehm in die Augen fiel, der von der andern Seite daherbrauſeude Wagen von Forshälla, in welchem die Amtmännin ſaß, in einem funkelnagelneuen eleganten Seidenmantel, und auf dem modernen Hute einen weißen Schleier, welchen Hortenſes kunſtrelche Finger ſelbſt geſtickt hatten. Weit

baſin und dem italieniſchen Strohhute mit elner einzigen Blume, ſaß die Tochter an der Seite der Mutter. Ge⸗ enüber von Hortenſe hatte Notarius Bundler ſeinen Plat, und ein aufmerkſamer Beobachter konnte bemerken,

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einfacher in ihrem Mäntelchen von lichtbraunem Bom⸗

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