Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
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Schauder. Mit Mühg äußerungen und dringent als er endlich auf ſeinem

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ſeine eignen Gedanken, und ein gewiſſes Wohlwollen, eine nicht geringe Theilnahme an der mißlichen Lage des armen Karl, welche ihm Gotthard ſo beredt geſchildert hatte, veranlaßten ihn, dem Baron eine Aufmerkſamkeit zu ſchen⸗ ken, welche ſich die Amtmännin nur auf Eine Weiſe zu erklären wußte. Sie freute ſich auch innerlich von ganzem Herzen darüber, und ſchon viele Jahre her hatte ihr Geſicht nicht den Ausdruck von Seligkeit gezeigt, wie heute und namentlich in dem Augenblicke, als ihr Mann den Baron beſtimmen wollte, zu Forshälla über Nacht zu bleiben. Dieß war aber vergebliche Mühe; ſogar Hortenſezs

freundliche Bitte hatte nur ein mattes, ablehnendes

Lächeln zur Folge. Er reiste in Begleitung des uner⸗ müdlichen Lidner ab; und alstier nach Hauſe kam, in ſein verfallnes Wallby eintrgtz, den letzten Zufluchtsort ſeiner unglücklichen Familig hr ihn ein leichter dun Zärtlichkeits⸗ der Seinigen, und i Zimmer ſein Lager ſuchte, empfand er eine M t des Körpers und der Seele, welche ſeinen unruhigen Weiſt auch bald in wohl⸗

thnende Bande legte.* Karl hatte viel ausgeſtanden; er

hatte geſtritten wie ein Mann, in ewigem Kampfe mit dem feindlichen Geſchicke iſt, Jon deſſen Uebermacht er bei jedem ſcheinbar gewonnenen Schutte wieder uner⸗ bittlich zmückgeworfen wird. Ang Ende mußte aber nothwendig ein Ermattungsſtillſtand eintreten, in welchem

die Seele zur Ruhe kommt, um neue Kraft gegen neues

Mißgeſchick zu ſammeln. In einem ſolchen Zuſtande

befand ſich Karl und blos. Ein Schmerz wachte einſam, aber ſtill, während der andere ſchliefs

DO ſchlaf unruhlgesherz, o ſchlaf'! 8Vergiß des Lebens Luſt und Leiden. Pee ſehnſt Du⸗ Dich nach dem Morgen? Glaubſt, er merd für Deine Sorgen 8Dir dase Krä lein Heilung bringen? 2