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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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nicht eher wieder, als bis Du Alles gehört haſt, was ich Dir noch zu ſagen habe. Es war unrecht von mir, daß ich ein Geheimniß vor Dir hatte, John. Ich be⸗ reue es aufrichtig. Ich ahnte nicht, daß es zu etwas

Böſem führen werde, als bis ich geſtern Abend nach

Hauſe kam und neben Dich auf dem kleinen Stuhl ſaß und in Deinen Zügen leſen mußte, daß Du mich mit Ed⸗ ward in dem Gange bei Tackleton hatteſt auf⸗ und ab⸗ gehen ſehen: damals wußte ich, was Du dachteſt, und fühlte, wie thöricht und unrecht ich gehandelt hatte. Aber ach, John, lieber John! wie konnteſt, wie mochteſt Du ſo von mir denken!

Armes Weibchen, wie ſie nun wieder ſchluchzte! John Perrybingle wollte ſie in ſeine Arme ſchließen, doch nein, ſie duldete es noch nicht.

Liebkoſe mich noch nicht, guter John! bezwinge Dich noch eine Weile! Wenn mich dieſe beabſichtigte Heirath betrübte, mein Lieber, ſo geſchah es nur, weil ich wußte, daß Mathilde und Edward ſchon ſo lange ein Paar waren, und weil ich wohl ahnte, daß ihr Herz nicht bei Tackleton war. Glaubſt Du mir das nun, John? Glaubſt Du es?

John wollte ihr abermals ſeine Antwort bringen, aber ſie wehrte ihm ab.

Nein, rief ſie,bleibe dort, lieber John! wenn ich über Dich lache, wie ich bisweilen wohl thue, John! Wenn ich Dich täppiſch nenne und meinen lieben alten Tappdrein u. dergl., ſo geſchieht's doch nur, weil ich Dir ſo gut bin, John, und weil ich ſo viel Gefallen an Deiner Weiſe habe, und weil ich Dich um kein Tü⸗ pfelchen anders ſehen möchte, und wenn Du morgen ein König werden ſollteſt!

Hurrah! rief Kaleb mit ungewöhnlicher Kraft, das iſt auch meine Anſicht.

Und wenn ich von älteren, geſetzten Leuten rede, John, und behaupte, wir ſeyen ein ungleiches Paar und gehen in ungleichem Schritte, ſo geſchieht es nur,