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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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120 wenigſtens immer geglaubt, aber nun bin ich meiner Sache gewiß.

Gott helfe mir, rief der Kärrner;das iſt noch das Schlimmſte von Allem!

Ich war ihr getreu geblieben, fuhr Edward fort;und kehrte nach manchen Mühſalen und Ge⸗ fahren erſt neulich zurück, um unſern alten Kontrakt wenigſtens für meinen Theil zu erfüllen. Da hörte ich, zwanzig Meilen von hier, ſie ſeye falſch gegen mich geweſen, ſie habe mich vergeſſen und ſich ſelber einem andern reicheren Mann an den Hals geworfen. Es fiel mir nicht ein, ſie deßhalb zu tadeln; allein ich wollte wenigſtens ſie ſehen und es über allen Zweifel erheben, falls dies wahr wäre. Ich hoffte noch immer, ſte ſey gegen ihren eigenen Wunſch und Willen dazu genöthigt worden. Es wäre zwar nur ein geringer Troſt geweſen, aber ich hielt es doch jedenfalls für einen Troſt und reiste hieher. Um die Wahrheit, die ganze Wahrheit deſto eher zu erfahren, um ſelbſt ungezwungen beobachten und ſelber über das Verfahren meines Lieb⸗ chens urtheilen zu können, ohne einerſeits ihr gegenüber genirt zu ſeyn und ohne andererſeits einen Einfluß(wenn ich noch irgend welchen auf ſie hatte) geltend zu machen, verkleidete ich mich Ihr wißt ja wie, und wartete an der Straße Ihr wißt ja wo. Ihr ſchöpftet nicht den mindeſten Argwohn, und ſie ſetzte er auf Dot deutend hinzuſie ebenſowenig, bis ich ihr hier an dieſem Heerde meinen Namen in's Ohr flüſterte, und ſie mich beinahe verrathen hätte.

Als ſie aber erfuhr, daß Edward noch am Leben und zurückgekommen war, ſchluchzte Dot, die nun ihrer⸗ ſeits den Faden der Erzählung aufnahm, wornach ſie

ſich ſchon während ſeiner ganzen Rede ordentlich geſehnt hatte,und als ſie ſeine Abſicht erfuhr, rieth ſie ihm ſelber, unter allen Umſtänden ſein Geheimniß für ſich zu behalten; denn ſein alter Freund John Peerybingle war allzu offen in ſeinem geraden, ſchlichten Weſen und