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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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beſchauliche Betrachtung der Vorzüge ihrer Herrin und des kleinen Säuglings vertieft ſchien, ſperrte Miß Tilly Slowbey beſtändig Mund und Naſe auf; wiewohl nun zwar dieſe kleinen Verirrungen ihrer Urtheilskraft ihrem Kopf und Herzen gleichviel Ehre brachten, ſo ſchien dieß für den Kopf des Kleinen doch nichts weniger als erſprießlich, weil ſie Veranlaſſung waren, daß dieſer zu⸗ weilen mit Hausthüren, Schränken, Treppengeländern, Bettpfoſten und andern fremdartigen Subſtanzen in nichts weniger als ſanfte Berührung kam. Allein man mußte dieſe kleinen Verſtöße Tilly's nachſichtig beurtheilen, denn ſie waren nur die ſchnurgerade Folge ihrer fortwähren⸗ den Verwunderung darüber, daß ſie hier einer ſo wohl⸗ wollenden Behandlung und einer ſo gemächlichen Unter⸗ kunft genoß. Vater und Mutter, welche Miß Tilly Slowboy in's Daſeyn gerufen hatten, vermag uns die Geſchichte nicht zu nennen, denn Tilly war ein Findel⸗ kind und auf Koſten wohlthätiger öffentlicher Anſtalten erzogen worden..

Wenn ihr geſehen hättet, wie die kleine Mrs. Pee⸗ rybingle mit ihrem Gatten zurückkam, wie ſie an dem Handkorbe ſchleppte und ſich die größte Mühe gab, da⸗ bei doch nichts zu thun(denn er trug ihn ja allein), ſo würdet ihr euch faſt eben ſo ſehr gefreuet haben, wie John ſelbſt. Schien es ja doch ſelbſt dem Heimchen Vergnü⸗ gen zu machen, das auf einmal in ein recht luſtiges, heftiges Zirpen ausbrach.

Juchhe! rief John in ſeiner gemächlichen Weiſe, 8 mir ſcheint, unſer Grillchen iſt heute Abend luſtiger als je. 8

Gewiß bedeutet das Glück für uns, John! rief Dot luſtig;es iſt noch von jeher eingetroffen. Ein Heimchen auf dem Heerde zu haben iſt gewiß das glück⸗ lichſte Ding auf der ganzen Welt!

John ſchaute ſie jetzt an, als wenn ihm der Ge⸗ danke gekommen wäre, ſie ſey ſein beſtes Heimchen, und

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