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Lerchen flogen hoch über dem grünen Getreide und die Landſchaft ſchien mir friedlicher, als jemals ſonſt. Ich dachte nach, welch' ein angenehmes Leben ich hier würde führen können und wie ich mich beſſern müſſe, wenn ein guter Geiſt mir zur Seite ſtünde, deſſen geſunden Verſtand ich kennen gelernt hatte. Mein Herz war erweicht und es war mir, als käme ich barfuß von ferner Reiſe zurück.
Ich hatte Biddy's Schule nie geſehen, allein ich kam daran vorüber und es waren offenbar Ferien, denn ich fand keine Kinder darin. Ich hoffte ſie bei ihrer Beſchäf⸗ tigung zu treffen, allein die Schmiede war ganz nahebei und ich horchte auf Joſeph's Hammer. Ich meinte ihn zu hören, allein es war nur Täuſchung und Alles war ſtill. Die Bäume waren da, der Weißdorn war da, die Kaſta⸗ nienbäume waren da, ihre Blätter rauſchten harmoniſch und ich horchte, aber Joſeph's Hammer war nicht zu hören.
Ich hatte Angſt, allein als ich in die Nähe der Schmiede kam, ſah ich ſie zugeſchloſſen. Kein Feuerſchein, kein Funkenſprühen, kein Blaſebalglärm— Alles ver⸗ ſchloſſen und ſtill.
Das Haus war aber nicht verlaſſen, das beſte Zimmer war offen, weiße Gardinen wehten am Fenſter, das Fenſter war mit Blumen geſchmückt. Ich ſchlich leiſe heran und wollte durch die Blumen hineinſchauen, aber da ſtanden Biddy und Joſeph Arm in Arm vor mir.
Biddy einen ſtieß Schrei aus, als ob ich eine Erſchei⸗
nung wäre; gleich darauf umarmten wir uns. Ich weinte, ſie zu ſehen, und ſie weinte, mich zu ſehen; ich, weil ſie ſo friſch und lieblich ausſah, ſie, weil ich ſo ermüdet und blaß ausſah.


