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ſchlimmer ſein können. Es wäre beſſer geweſen, denn dann hätte ich von Herzen für ſeine Sicherung geſorgt.
Zuerſt ſchloß ich die Fenſterläden, damit kein Licht von Außen geſehen werden könne, dann verſchloß und verriegelte ich die Thüren. Er ſtand unterdeſſen am Tiſche, trank Rum und aß Zwieback, und wie ich ihn ſo beſchäftigt ſah, trat der Sträfling der vorigen Zeit mir entgegen. Es war mir, als müſſe er ſich gleich bücken, um zu feilen.
Als ich in Herbert's Zimmer gegangen und jede Ver⸗ bindung mit der Treppe abgeſchloſſen hatte, außer der⸗ jenigen durch das Zimmer, in welchem wir geſprochen, frug ich ihn, ob er zu Bette gehen wolle. Er bejahte dies, bat mich jedoch um etwas„feine Wäſche“ für den an⸗ dern Morgen. Ich holte es, legte es für ihn zurecht und mein Blut rieſelte wieder kalt, als er mich bei beiden Hän⸗ den faßte, um mir gute Nacht zu wünſchen.
Ich ging von ihm ohne zu wiſſen wie, ſchürte das Feuer in meinem Zimmer und ſetzte mich nieder, als ob ich zu Bette zu gehen fürchtete. Mehrere Stunden war ich kaum fähig zum Denken und erſt als ich zu denken anfing, wurde mir der volle Umfang meines Schiffbruchs klar.
Fräulein Havisham's Abſichten über mich, ein Traum! Eſtella war nicht für mich beſtimmt, ich wurde in Satis⸗ haus zur Bequemlichkeit geduldet, als Stachel für die gierigen Verwandten, als Puppe mit mechaniſchem Herzen, um ſich daran zu üben, und die tiefſte Pein war, daß ich um des Sträflings willen, der, ich wußte nicht welcher Verbrechen ſchuldig und aus meinem Zimmer geholt wer⸗ den konnte, um aufgehängt zu werden, meinen Joſeph ver⸗ laſſen hatte.


