Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
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wie für einen Lord. Du ſollſt Geld haben, um mit Lords zu wetteifern und ſie zu überwinden.

In ſeinem Eifer merkte er gar nicht, wie ich dieſe Ge⸗ fühle aufnehme und das war noch ein Troſt für mich.

Sieh! ſagte er, nahm mir die Uhr aus der Taſche und faßte einen Ring an meinem Finger, ſo daß ich zurück⸗ bebte, wie vor einer Schlange;eine goldne und ſehr ſchöne! Ein Diamant mit Rubinen, das iſt für einen Gentleman. Sieh Dein ſchönes Linnen, ſieh Deine Kleider an, beſſer ſind ſie nicht zu haben. Deine Bücher, bis zu Hunderten! Und Du lieſeſt ſie. Du haſt gerade darin geleſen. Ha, ha, ha! Du ſollſt ſie mir vorleſen, lieber Junge. Und wenn es fremde Sprachen ſind, die ich nicht verſtehe, bin ich ebenſo ſtolz darauf, als ob ich ſie verſtände.

Abermals ergriff er meine beiden Hände und küßte ſie; mein Blut durchrieſelte es kalt.

Es war um ſo ſchrecklicher für mich, da er es ernſtlich meinte.Du haſt nichts zu ſagen, halte Dich ruhig, lieber Junge. Du haſt nicht ſo lange darauf gepaßt, wie ich Du warſt nicht ſo vorbereitet. Haſt Du nie an mich gedacht?

O nein, nein, niemals, niemals! erwiderte ich.

Ich bin es aber, und allein Niemand wußte darum, als Herr Jaggers und ich.

Niemand ſonſt?

Nein, wer konnte es ſonſt ſein? Und wie ſchön Du ausſiehſt! Es gibt anderswo ſchöne Augen hel gibt es nicht anderswo ſchöne Augen, an die Du zu denken liebſt?

O Eſtella, Eſtella!

Dein ſollen ſie ſein, wenn ſie für Geld zu kaufen