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Sein auf mich gehefteter Blick war ſo ſeltſam, daß mir die Worte auf den Lippen erſtarben.
„Sie ſagten— ich müſſe einſehen— was muß ich einſehen?“
„Daß ich in meiner jetzigen Lage meinen Verkehr mit Ihnen nicht zu erneuern wünſche. Mich freut es, wenn Sie ſich gebeſſert haben. Ich will es Ihnen gern geſtehn. Mich freut es, daß Sie gekommen ſind, mir zu danken. Allein wir haben doch verſchiedene Lebenswege. Sie ſind naß und ſehen ermüdet aus. Wollen Sie etwas trinken, ehe Sie gehen?“
Er beobachtete mich und hing ſich die Halsbinde lang⸗ ſam wieder um.„Ich will etwas trinken, ehe ich gehe.“
Auf einem Nebentiſche ſtanden einige Flaſchen; ich ſchob ſie näher und frug, was er haben wolle. Er berührte eine ohne etwas zu ſagen und ich machte ihm etwas Rum und Waſſer. Ich wollte es mit feſter Hand thun, allein ſo wie er mich anblickte, zitterte meine Hand. Seine Augen waren, als ich ihm das Glas reichte, zu meiner Verwun⸗ derung voll Thränen.
Bisher hatte ich geſtanden, um ihm zu zeigen, daß er gehen möge. Allmälig wurde ich milder geſtimmt.„Ich hoffe,“ ſagte ich,„daß Sie meine Worte nicht für hart halten. Es war das durchaus nicht meine Abſicht, ich wünſche Ihnen Geſundheit und Wohlergehen!“
Ich hatte mir auch ein Glas zurecht gemacht und er reichte mir die Hand. Ich gab ihm die meine und er trank und zog ſich den Aermel über die Augen.
„Wie leben Sie?“ frug ich.
„Ich war ein Schafzüchter, und noch manches andere
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