Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
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ſpazieren, rieth er mir um die Ecke nach Smithfield zu gehen. So kam ich denn nach Smithfield und der widrige Platz, voll Schmuz, Fett und Blut und Schaum ſchien mir anzukleben. Ich rieb ihn mit aller Haſt ab und kehrte in eine Straße, wo ich die große ſchwarze Paulskirche hin⸗ ter einem düſtern Steingebäude, welches mir als das New⸗ gate⸗Gefängniß angegeben wurde, über mir hervorragen ſah. Ich ging an der Mauer des Gefängniſſes entlang und fand den Weg mit Stroh bedeckt, damit das Geräuſch vorüberfahrender Wagen verhalle; daraus und aus der Menge dort ſtehenden Volks, welches ſtark nach Brannt⸗ wein und Bier roch, ſchloß ich, daß das Gericht Sitzung hatte.

Als ich mich umſah, fragte mich ein äußerſt ſchmuziger und halb betrunkener Gerichtsdiener, ob ich hineingehen und einige Proceſſe mit anhören wolle, für einen halben Kro⸗ nenthaler könne er mir einen Vorderplatz verſchaffen, wo ich den Lord⸗Oberrichter in Perrücke und Robe vollſtändig ſehen könne. Als ob dieſe hohe Perſon eine Wachsfigur wäre, die er übrigens gleich zu herabgeſetztem Preiſe dar⸗ bot. Ich dankte für dieſes Anerbieten, da ich anderweitig beſchäftigt wäre; doch führte er mich in einen Hof und zeigte mir, wo der Galgen ſei, wo Leute öffentlich gezüchtigt würden, und das Schuldnerthor, aus welchem Verbrecher herauskämen, um aufgehänkt zu werden, wobei er das Intereſſe an dieſem ſchrecklichen Portal durch die Mit⸗ theilung erhöhte, daß vier Mann übermorgen um acht Uhr morgens durch dieſes Thor kommen würden, um in einer Reihe umgebracht zu werden. Das war furchtbar und gab mir einen unangenehmen Eindruck von London, um ſo