Teil eines Werkes 
1. Bd. (1862)
Entstehung
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bequemer bewegte, obſchon ich das Bündel zu tragen hatte.

Nun waren die ſechs Tage, die ſo langſam vergehn zu wollen ſchienen, vorüber und der nächſte Tag ſah mir ſicherer entgegen, als ich ihm entgegenſchauen konnte. Die ſechs Abende waren zu fünf, vier, drei, zwei geſchwunden und ich hatte immer mehr die Geſellſchaft von Joſeph und Biddy ſchätzen gelernt. Am letzten Abende legte ich zu ihrem Vergnügen meine neuen Kleider an und ſaß bis zum Zubettegehen in meinem Glanze. Wir hatten warmes Abendbrot, nämlich das unvermeidliche geröſtete Huhn, und ſchloſſen dann mit etwas Punſch. Wir waren alle ſehr niedergeſchlagen, um ſo mehr, als wir guten Muths zu ſein vorgaben.

Am andern Morgen um 5 Uhr mußte ich das Dorf verlaſſen und mein kleines Gepäck ſelber tragen, da ich Joſeph geſagt hatte, ich wünſche ganz allein fortzugehen. Es thut mir ſehr leid, geſtehen zu müſſen, daß dieſer Plan aus dem Bewußtſein entſprungen war, wie ſehr Joſeph und ich gegen einander abſtechen würden, wenn wir zu⸗ ſammengingen. Ich hatte mir eingebildet, es liege in die⸗ ſer Anordnung keine Zurückſetzung, als ich jedoch Abends in mein kleines Zimmer ging, fühlte ich, daß man es doch ſo deuten könne und nahm mir vor zurückzukehren und Joſeph's Begleitung am andern Tage zu wünſchen. Allein ich that es doch nicht.

Die ganze Nacht träumte ich unruhig von Wagen, die anſtatt nach London den verkehrten Weg fuhren, und bald Hunde, bald Katzen, bald Schweine, bald Menſchen, nie⸗ mals aber Pferde vorgeſpannt hatten. Phantaſtiſche Irr⸗