Teil eines Werkes 
1. Bd. (1862)
Entstehung
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Herr Trabb mein Maß ſchon hatte und früher damit zu⸗ frieden geweſen war, ſo entſchuldigte er ſich doch und bemerkte, unter nunmehrigen Verhältniſſen gehe es nicht würde es durchaus nicht paſſen. So maß und berech⸗ nete mich Herr Trabb im Zimmer, als ob ich ein Gut und er die feinſte Art von Landmeſſer wäre; er gab ſich ſo viele Mühe, daß ich wohl einſah, kein Anzug könne ihn für alle dieſe Bemühungen bezahlt machen. Als er endlich fertig war und die Artikel am Donnerſtag Abend zu Herrn Pumblechook zu ſchicken verſprochen hatte, ſagte er, das Auge auf das Zimmerſchloß gerichtet:Gentlemen von London können allerdings die Arbeit in kleinen Städten nicht begünſtigen, doch wenn Sie mich als Mitbürger dann und wann beſchäftigen wollten, ſo würde ich es ſehr hoch⸗ ſchätzen. Guten Morgen, mein Herr! Ich danke Ihnen vielmals. Thüre!

Dieſes letzte Wort war dem Jungen zugerufen, der nicht den mindeſten Verſtand davon hatte. Doch fiel er in Erſtaunen, als er mich durch ſeinen Herrn hinaus⸗ begleiten geſehen, und meine erſte ſchlagende Erfahrung von der wunderbaren Macht des Geldes war, daß Trabb's Junge moraliſch auf den Rücken gefallen war.

Nach dieſem denkwürdigen Ereigniſſe ging ich zu dem Hutmacher, dem Schuhmacher, dem Strumpfwirker und war faſt verlegen, ſo viele Handwerke in Anſpruch nehmen zu müſſen. Von dort ging ich zur Poſt und nahm mir einen Platz auf Sonnabend Morgens ſieben Uhr. Ich brauchte nicht überall zu erwähnen, daß ich in den Beſitz eines anſehnlichen Vermögens gelangt war; ſo oft ich aber ſo etwas andeutete, war der betreffende Handwerker nicht