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Schulter. Er ſprang gleich auf und es war nicht derſelbe, ſondern ein andrer Mann.
Aber auch dieſer trug ein grobes graues Gewand, hatte ein großes Eiſen am Beine, war lahm, heiſer und kalt, und alles was der Andere war, nur hatte er nicht daſſelbe Geſicht und trug einen platten Hut mit breitem Rande. Ich ſah das alles in einem Augenblicke, denn längere Zeit hatte ich nicht: er fluchte, warf mir ein Steinchen nach, was ihn ſehr angriff und mich nicht traf, dann liefrer in den Nebel hinein und ich ſah ihn nicht mehr.
„Das iſt der junge Mann!“ dachte ich und mein Herz pochte laut. Ich hätte wohl auch Schmerzen in der Leber gefühlt, allein ich wußte nicht wo ſie lag.
Bald darauf war ich bei der Batterie, da war der rechte Mann, der ſich ſelbſt zu wärmen ſuchte und hin und her ſprang, als ob er die ganze Nacht nichts anderes ge⸗ than hätte, und auf mich wartete. Er war allerdings ſchreck⸗ lich kalt— ich erwartete, er würde vor Kälte vor mir niederfallen und ſterben. Dabei zeigte ſich ein ſolcher Hun⸗ ger in ſeinem Augen, daß ich, als ich ihm die Feile gab, faſt erwartete, er würde in ſie hineinbeißen, doch ſah er mein Bündel und rüttelte mich diesmal nicht, ſondern ließ mich gerade ſtehen, bis ich das Bündel geöffnet und die Taſchen geleert hatte.
„Was iſt in der Flaſche, Junge?“ eagic ev.
„Branntwein“, ſagte ich.
Den Ragout würgte er in ſehr abſonderlicher Art die Kehle hinunter, mehr wie Jemand, der etwas eiligſt fort⸗ ſchafft, als der etwas ißt— doch hielt er inne um zu trin⸗
ken. Dabei zitterte er ſo gewaltig, daß er nur mit Mühe


