Teil eines Werkes 
19.-23. Bd. (1854)
Entstehung
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ein Mal gelegentlich, als die Welt bei einander war, wie ſie ſich wunderten, daß die Aſche der in dem Mauſoleum liegenden Dedlocks ſich nie gegen die Profanation ſolcher Geſellſchaft erhöbe. Aber die in Staub und Aſche ver⸗ wandelten Dedlocks nehmen die Sache ganz ruhig hin, und nie hat man erfahren, daß ſie gegen ſolche Nähe Etwas einzuwenden gewußt.

Von dem Farnkraute im Loche und auf dem Reit⸗ wege zwiſchen den Bäumen hindurch kommt zuweilen das Geräuſch von Pferdehufen zu dieſem einſamen Orte her⸗ auf. Dann kann man Sir Leiceſter ſehen, der, gebrechlich, gebückt, und faſt blind, aber immer noch würdevoll aus⸗ ſehend, herangeritten kommt, und hart neben ihm einen handfeſten Mann. Letzterer weicht nie von ihm. Sobald ſie auf einem gewiſſen Flecke vor der Thüre des Mau⸗ ſoleums anlangen, bleibt Sir Leiceſter's Pferd, das an dieſe Beſuche ſchon gewöhnt iſt, von ſelbſt ſtehen; und dann zieht Sir Leiceſter den Hut ab, und hält einige Augenblicke ruhig an, bis ſie endlich wieder wegreiten.

Es wüthet immer noch der mit dem frechen Boythorn angefangene Krieg, wenn auch zu unbeſtimmten Zeiten, und bald mehr, bald minder heiß; es flackert derſelbe wie ein unſtetes Feuer. Die Wahrheit ſoll ſein, daß, als Sir Leiceſter für immer nach Lincolnſhire herunter kam, Mr. Boythorn ein deutliches Verlangen gezeigt habe, auf ſein Wegrecht Verzicht zu leiſten, und Alles zu thun, was Sir Leiceſter angenehm ſein könnte; Sir Leiceſter aber habe, darin eine ſeiner Krankheit oder ſeinem Un⸗ glücke geltende Conceſſion erblickend, es ſo übel vermerkt, und habe ſich dadurch in ſo magnifiker Weiſe gekränkt gefühlt, daß Mr. Boythorn nichts Anderes übrig geblie⸗ ben, als ſich einen flagranten Eingriff in die Rechte ſei⸗ nes Nachbars zu Schulden kommen zu laſſen, nur um dieſen wieder einigermaßen zu ſich zu bringen. In glei⸗ cher Weiſe fährt Mr. Boythorn fort, furchtbare Placate

Bleak Houſe. WV. 22