Teil eines Werkes 
19.-23. Bd. (1854)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

S

15⁵

Ma'am? Und Sie haben ja Nichts auf dem Herzen, wiſſen Sie, George. Was könnte Sie denn auch drücken! Mr. Bucket verweilt bei dieſer Phraſe etwas lange, wenn man die Ausdehnung und Mannigfaltigkeit ſeines Uaterhaltungtalents in Erwägung zieht, und wiederholt dieſelbe zwei oder drei Mal der Pfeife, die er anzündet, und mit einem lauſchenden Geſichte, das nur ihm gehört. Aber die Sonne ſeiner Geſelligkeit tritt bald wieder aus dieſer kurzen Verfinſterung, um auf's Neue zu ſcheinen.

Und das iſt Bruder, nicht wahr, meine Lieben? ſpricht Mr. Bucket, ſich in Betreff des jungen Woolwich an Quebec und Malta wendend, um über denſelben Aus⸗ kunft zu erhalten.Und ein netter Bruder iſt er dazu Halbbruder, will ich ſagen, denn er iſt zu alt, als daß er Ihr Sohn ſein könnte, Ma'am.

O, was das betrifft, ſo kann ich es kühn bezeugen, daß er ſonſt Niemand gehört, erwiedert Mrs. Bagnet lachend.

Ci, ei, was Sie da nicht ſagen! Sie ſetzen mich

in Erſtaunen! Aber halt, er iſt Ihnen ähnlich, es läßt

ſich das nicht ableugnen. Ei, Himmel! Wie wunderbar

er Ihnen gleicht. Was Sie aber die Stirn nennen

wogen⸗ ſo ſchaut ſein Vater daraus hervor, wiſſen ie

Mr. Bucket vergleicht die Geſichter mit einander und hält dabei ein Auge zu, währeud Mr. Bagnet mit thörichter Befriedigung fortdampft.

Dieß gibt Mrs Bagnet Gelegenheit, Mr. Bucket zu ſagen, daß George des Knaben Pathe iſt.

Was, George iſt ſein Pathe? verſetzt Mr Bucket mit äußerſter Herzlichkeit.Da muß ich ja dem jungen Burſchen noch ein Mal die Hand ſchütteln. Es machen die Beiden einander Ehre. Und was wollen Sie denn aus dem Kleinen machen? zeigt er ſchon einiges Talent für ein mufikaliſches Inſtrument?

Mr Bagnet fällt urplötzlich ein: