13
den ſein, Ma'am? Ich meinerſeits würde ihr Alter etwa mit der, Zahl acht und zehn ausdrücken.“
„Sie ſind nicht weit davon, Sir,“ ſpricht Mrs. Bagnet.
„Ich bin in der Regel nicht weit davon,“ verſetzt Mr. Bucket,„da ich Kinder ſo gerne habe. Ein Freund von mir hat neunzehn ſolche Kinder gehabt, Ma'am, alle von einer Mutter, und es iſt dieſe immer noch ſo friſch und roſig, wie der Morgen. Zwar nicht ganz ſo wie Sie, aber meiner Seel'! ſie kommt Ihnen nahe. Und wie heißen denn dieſe Dinge, liebe Kleine?“ fährt Mr. Bucket, Malta in die Wange kneipend, fort.„Es ſind das Pfirſiche, ja, das ſind es. O, Du Engel! Und was denkſt Du von Vater? Denkſt Du wohl, es könnte Vater eine alte Violine von gutem Tone für Mr. Buckets Freund empfehlen, meine Liebe? Mein Name iſt Bucket. Iſt das nicht ein drolliger Name?“
Dieſe Liebkoſungen und dieſes freundliche Weſen ha⸗ ben ihm die Herzen der ganzen Familie gewonnen. Mrs. Bagnet vergißt den Tag bis zu dem Grade, daß ſie für Mr. Bucket eine Pfeife und ein Glas füllt und ihm da⸗ mit in gaſtfreundſchaftlicher Weiſe aufwartet. Es würde ſie ſchon unter allen Umſtänden freuen, einen ſo ange⸗ nehmen, luſtigen Mann bei ſich zu ſehen, aber ſie ſagt zu ihm, es freue ſie, da er ein Freund von George ſei, ganz beſonders, ihn in dieſem Abende zu ſehen, da Geor⸗ ge's Stimmung nicht die gewöhnliche ſei.
„George's Stimmung nicht die gewöhnliche?“ ruft Mr. Bucket.„Was Sie da nicht ſagen! Ei, noch nie habe ich von ſo Etwas gehört! Was iſt Ihnen, George? Sie werden mir doch nicht ſagen wollen, Sie ſeien ver⸗ ſtimmt geweſen! Was könnte Sie denn auch verſtimmen? Sie haben ja Nichts auf dem Herzen, wiſſen Sie.“
„O, nichts Beſonderes!“ verſetzt der Troupier.“
„Das ſollte ich auch meinen,“ erwiedert Mr. Bucket. „Was konnten Sie auch auf dem Herzen haben, wiſſen


