Teil eines Werkes 
19.-23. Bd. (1854)
Entstehung
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Es iſt nicht der Geburtstag von einem der drei Kin⸗ der. Es gehen zwar ſolche Gelegenheiten nicht wie ge⸗ wöhnliche Tage vorüber; indeſſen geht es dabei ſelten über die Grenzen eines Glückwunſches und eines Pud⸗ dings hinaus. Am letzen Geburtstage des jungen Wool⸗ wich ließ ſich zwar Mr. Bagnet, nachdem er über ſein Wachſen und allgemeines Fortſchreiten Bemerkungen ge⸗ macht, in einem Augenblicke tiefen Nachdenkens über die durch die Zeit herbeigeführten Veränderungen beigehen, ihn im Katechismus zu examiniren, wobei er die Frage Numero eins und zwei:Wie heißeſt Du? undWer hat Dir dieſen Namen gegeben? mit außerordentlicher Genanigkeit ausführte; indeſſen wurde ihm das Gedäch⸗ niß bald untreu, ſo daß er, ſtatt der Frage Numero drei, die Numerund wie gefällt Dir dieſer Name? vornahm, eine Frage, die er mit einem ſo erbauli⸗ chen Gefühle von ihrer Wichtigkeit ſtellte, daß er ihr dadurch ein ganz orthodoxes Ausſehen verlieh. Indeſſen war dieß an jenem beſonderen Geburtstage eine Specia⸗ lität, nicht aber eine generiſche Feierlichkeit.

Es iſt heute des alten Mädels Geburtstag; und dieß iſt der höchſte Feiertag in Mr. Bagnet's Kalender und ſteht dort in rötheren Buchſtaben, als jeder andere. Das glückliche Ereigniß wird immer nach gewiſſen For⸗ men gefeiert, die ſchon ſeit einigen Jahren von Mr. Bagnet beſtimmt und vorgeſchrieben worden ſind. Da Mr. Bagnet von der tiefſten Ueberzeugung durchdrungen iſt, daß es der höchſte Gipfel königlichen Luxus ſei, ein Paar Hühner zum Mittageſſen zu haben, ſo geht er an dieſem Tage immer Morgens in aller Frühe aus, um ein ſolches Paar zu kaufen; und immer wird er bei dieſer Gele⸗ genheit von dem Hühnerverkäufer angeführt, und in den Beſitz der älteſten Bewohner irgend eines Hühnerſtalls in Europa geſetzt. Mit dieſen Triumphen von Zähigkeit geht er dann wieder nach Hauſe, wobei zu bemerken iſt, daß er dieſelben