„Und was thaten denn die Schwäne auf dem Graſe?“
„Sie fraßen wohl davon, denke ich,“ ſagt Phil.
Der Herr fängt nun wieder an, auf und ab zu gehen, und der Diener fährt mit der Bereitung des Frühſtückes fort. Es nimmt dieſelbe nicht nothwendig längere Zeit in Anſpruch, indem ſie ſich darauf beſchränkt, für zwei Perſonen höchſt einfache Frühſtückserforderniſſe herzuſtellen, und an dem Feuer auf dem verroſteten Roſte eine Schnitte Speck zu braten; da aber Phil viele Zeit braucht, um, ſo oft es nöthig iſt, einen Theil der Schieß⸗ bahn entlang zu wackeln, und da er, ſo oft er Etwas zu holen hat, nie zwei Dinge auf ein Mal mitbringt, ſo dauert ſie unter den obwaltenden Umſtänden eine ge⸗ raume Zeit.
Endlich iſt das Frühſtück fertig. Phil benachrichtigt hievon Mr. George, und dieſer klopft auf dem Rücken des Kamins die Aſche aus ſeiner Pfeife, ſtellt letztere in die Kaminecke, und ſetzt ſich, um zu eſſen.
Nachdem er ſich mit dem Erforderlichen verſehen, bekennt Phil Farbe. Letzterer ſitzt dabei an dem äußer⸗ ſten Ende des kleinen oblongen Tiſches, und nimmt ſeinen Teller auf die Knie,— ſei es nun aus Demuth, oder um ſeine geſchwärzten Hände zu verbergen, oder weil dieß überhaupt ſeine natürliche Art iſt, zu eſſen.
„Das Land!“ ſagt Mr. George, mit Meſſer und Gabel arbeitend.„Ei, ich glaube wahrhaftig, daß Sie das Land nie, noch mit keinem Auge geſehen, Phil.“
„Ich habe ein Mal die Sümpfe geſehen,“ ſagt Phil, ſich ſein Frühſtück ſchmecken laſſend.
„Was für Sümpfe?“
„Die Sümpfe, Herr,“ entgegnet Phil.
„Wo ſind ſie?“
„Ich weiß nicht, wo ſie ſind,“ verſetzt Phil.„Aber ich ſah ſie, Herr. Sie waren eben. Und nebelig.“
„Ich bin auf dem Lande geboren, Phil.“


