Teil eines Werkes 
5.-10. Bd. (1853)
Entstehung
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werfen werde, wenn er nicht bereits darnieder geſtreckt ſei,einen Bruder und Knaben. Ohne Eltern, ohne Verwandte, ohne Schaf⸗ und Rinder⸗Heerden, ohne Gold und Silber und Edelſteine. Warum ſage ich nun, meine Freunde, er ſei aller dieſer Beſitzthümer bar? Warum? Warum iſt er derſelben bar?

Mr. Chadband ſtellt dieſe Frage an Mr. Snagsby, wie wenn er ein ganz neues und verdienſtliches Räthſel von unendlichem Scharfſinn zur Loͤſung aufgäbe, und wie er ihn bäte, von der Löſung deſſelben nicht abzu⸗ aſſen.

Mr. Snagsby, der gewaltig in Verlegenheit kommt durch den myſterioͤſen Blick, den ihm ſein kleines Weibchen eben jetzt zugeworfen hat, etwa in dem gleichen Augenblicke, wo Mr. Chadband das Wort Eltern ge⸗ ſprochen hat, läßt ſich in Verſuchung führen, und ſich zu der beſcheidenen Bemerkung hinreißen:

Ich weiß es gewiß nicht, Sir. Nein, ich weiß es, bei meiner Seele, nicht.

Dieſe Unterbrechung hat zur Folge, daß Mr. Chad⸗ hand mild umher blickt, und daß Mr. Snagsby ſagt:

Pfui, Snagsby, pfui!

Ich hoͤre eine Stimme, fuhr Chadband fort;iſt es eine noch ſchwache Stimme, meine Freunde? Ich fürchte nein, obgleich ich gern ſo hoffen möchte

Ah hl läßt hier Mrs. Snagsby hören.

Ich hoͤre eine Stimme, die da ſagt, ich weiß es nicht. So will ich Euch denn ſagen, warum. Ich ſage, der hier unter uns weilende Bruder iſt ohne Eltern, ohne Verwandte, ohne Schaf⸗ und Rinderheerden, ohne Gold, Silber und Edelſteine, weil er ohne das Licht iſt, das Einige unter uns erleuchtet. Was iſt dieſes Licht? Was iſt es? Ich frage Euch, was iſt dieſes Licht?

Mr. Chadband zieht den Kopf zurück, und hält inne, aber Mr. Snagsby iſt dieß Mal nicht mehr ſo thöricht, um ſich in einen Abgrund zu ſtürzen.