Teil eines Werkes 
5.-10. Bd. (1853)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

heimniß herauskommen, und explodiren, und nur Mr. Bucket weiß, wen auffliegen machen kann.

So oft daher ein Unbekannter in den Laden tritt ( und der Himmel weiß, wie oft das der Fall iſt), und ſpricht:Iſt Mr. Snagsby zu Hauſe? oder der⸗ gleichen unſchuldige Worte hervorbringt, ſchlägt Mr. Snagsby's Herz heftig gegen ſeine ſchuldige Bruſt. Solche Fragen machen ihm ſo viel zu ſchaffen, daß er, wenn ſie von Knaben kommen, ſich dadurch rächt, daß er ſie, über den Ladentiſch hin, an ein Ohr ſchlägt, und die jungen, verteufelten Kerls fragt, was ſie damit ſagen wollen, und warum ſie nicht auf ein Mal ſagen können, was ſie wollen? Nicht genug, unlenkſamere Männer und Knaben verfolgen Mr. Snagsb) bis in ſein Bett, und erſchrecken ihn mit unerklärlichen Fragen, die ſie während ſeines Schlafes an ihn richten; ſo daß ſich Mr. Snagsby oft zu der Zeit, wo der Hahn in der kleinen Milcherei in Curſitor Street, gegen Morgen, in ſein gewohntes, abgeſchmacktes Geſchrei ausbricht, in der Kriſe eines Alpdrückens befindet, wo dann ſein Weib⸗ chen ihn ſchüttelt, und ſpricht:Was hat aber doch mein Mann?

Das kleine Weibchen ſelbſt iſt in ſeiner ſchwierigen Lage nicht die kleinſte Noth. Das Bewußtſein, daß er ihr beſtändig ein Geheimniß vorenthält; daß er, unter allen Umſtänden, einen ſchwachen Doppelzahn, den ſie ihm alle Augenblicke ausreißen kann, verbergen und feſt⸗ halten muß, verleiht Mr. Snagsby, in ihrer dentiſtiſchen

Gegenwart gar viel von dem Ausſehen eines Hundes, der

vor ſeinem Herrn Etwas zu verbergen hat, und lieber irgend anderswohin blickt, als daß er dem Auge deſſelben begegnet.

Dieſe verſchiedene Zeichen entgehen dem kleinen Weibchen nicht. Es veranllſſen ſie dieſelbe zu dem Aus⸗ ſpruche:Snagsby hat Etwas auf dem Herzen!

Und ſo dringt der Verdacht in Cook's Court, Cur⸗

88