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Das verrückte Weibchen läuft alſo nach dem Büttel, und die Uebrigen gehen aus dem Zimmer heraus.
„Laſſen Sie die Katze nicht darin!“ ſagt der Chirurg; „das geht nicht an!“
Mr. Krook treibt ſie alſo vor ſich her und zur Thüre hinaus; und das Thier ſchleicht ſich die Treppe hinab, während ſie ihren biegſamen Schwanz krümmt, und ihre Lippen beleckt.
„Gute Nacht!“ ſagt Mr. Tulkinghorn; und geht nach ſeinem mit allegoriſchen Gemälden geſchmückten Hauſe, um dort weiter nachzuſinnen.
Unterdeſſen hat ſich die Nachricht im Hofe verbreitet. Gruppen von deſſen Bewohnern verſammeln ſich, um den Vorfall zu erörtern; und die äußerſten Poſten der Beobachtungsarmee— hauptfächlich Knaben— werden bis zu Mr. Krool's Fenſter vorgedrängt, das ſie um⸗ zingeln.
Schon iſt ein Polizeidiener in das Zimmer hinauf gegangen, und wieder gekommen: und er hat ſich an der Thüre wie ein Thurm aufgepflanzt. Nur gelegentlich läßt er ſich ſo weit herab, daß er die Knaben an ſeiner Baſis anſieht; ſo oft er ſie aber anſieht, ſchreien die armen Kerls, und weichen zurück.
Mrs. Perkins, die ſchon ſeit mehreren Wochen mit Mrs. Piper kein Wort mehr geſprochen hat, wegen einer gewiſſen unangenehmen Scene, die ihren Urſprung darin hatte, daß der junge Perkins den jungen Piper blutig gekratzt, erneuert bei dieſer günſtigen Gelegenheit ihre alte Freundſchaft.
Der Kellner an der Ecke, der ein privilegirter Lieb⸗ haber iſt, indem er offtzielle Lebenskenntniß beſitzt, und gelegentlich mit betrunkenen Menſchen zu ſchaffen hat, tauſcht mit dem Polizeidiener vertrauliche Mittheilungen aus, und hat das Ausſehen eines Jungen, dem Nichts anzuhaben iſt, der ſich weder von Stöcken erreichen, noch in Polizeiwachthäuſern einſperren läßt.


