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ſehenden Büſchel ſchwarzer Haare, der an ſeinem Hinter⸗ kopfe zu Tage kommt. Er neigt ſich zur Sanftmuth und zur Fettleibigkeit hin. Sei es, daß er an ſeiner Thüre in Cool's Court, in ſeinem grauen Ladenrocke und in ſeinen ſchwarzen, baumwollenen Ueberärmeln, ſteht und zu den Wolken aufſchaut; ſei es, daß er in ſeinem dun⸗ keln Laden hinter einem Pulte ſteht, mit einem ſchweren, flachen Lineale in der Hand, und, im Vereine mit ſeinen zwei Lehrlingen, Schafleder mit der Scheere zuſchneidend und daraus Streifen bildend,— immer iſt er ein die Zurückgezogenheit liebender, auſpruchsloſer Mann.
In ſolchen Augenblicken dringen in der bereits er⸗ wähnten Stimme häufig Klagen und Lamentationen von unten herauf, und man könnte glauben, es rühre ſich ein mit einer ſchrillen Stimme begabter Geiſt in ſeinem Grabe; auch ſagt vielleicht bei ſolchen Gelegenheiten, wenn die heraufkommenden Töne außerordentlich ſchrill werden, Mr. Snagsby zu den Lehrlingen:„Ich glaube, mein Weibchen liest Guſter wieder den Leviten!“
Dieſer von Mr. Snagsby ſo gebrauchte Eigenname hat ſchon längſt den Witz der Bewohner von Cook's Court in ſo weit geſchärft, daß dieſe bemerkt haben, es
ſollte eigentlich der Name von Mrs. Snagsby ſein, in
Anbetracht, daß ſie, ihrem ſtürmiſchen Charakter zu Eh⸗ ren, ſehr paſſend und bezeichnend eine Guſter*) genannt werden könnte. Es iſt derſelbe indeſſen das Eigenthum, und zwar, wenn man fünfzig Shillinge per Jahr und ein ſehr kleines, mit allerlei ziemlich ſchlechten Kleidungs⸗ ſtücken gefülltes Käſtchen abrechnet, das einzige Eigen⸗ thum eines mageren jungen Frauenzimmers aus dem Armenhauſe(— eines Frauenzimmers, von der Einige vermuthen, daß ſie Auguſte getauft worden ſei—). Dieſes Frauenzimmer hat, obgleich ein liebenswürdiger, zu Tooting wohnender Wohlthäter ſeines Geſchlechts ſie
*) Guſter= etwa: Stürmerin.


