Teil eines Werkes 
8. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 131

wurde und eilte zurück zu ſeinem hübſchen Weibchen und zu Nicolaus.

Einige Tage lang zogen Knaben in der Umgegend herum, die, wie das Gerücht ſagte, von Herrn und Ma⸗ dame Browdie im Stillen nicht bloß eine derbe Mahl⸗ zeit, ſondern auch einiges Geld erhalten hatten, damit ſie nach Hauſe wandern könnten. Dieſem Gerüchte wi⸗ derſprach zwar John immer, aber ſtets mit einem lauern⸗ den Lächeln, welches die Leute in ihrer Meinung nur noch mehr beſtärkte.. Einige wenige junge Kinder aber kannten, wie ſchlecht es ihnen auch hier ergangen war und wie viele bittere Thränen ſie auch in der elenden Schule vergoſſen hatten, dennoch keine andere Heimath, hatten trotzdem eine ge⸗ wiſſe Anhänglichkeit an dieſelbe gefaßt, weinten, als die Kühnern entflohen, und klammerten ſich an die Schule, ihren Leidensort, als einzigen Zufluchtsort. Einige der⸗ ſelben fand man weinend unter Hecken und an derglei⸗ chen Orten. Ein Knabe hatte einen todten Vogel in einem kleinen Käfige; er war wohl 20(engl.) eilen .* weit gegangen, hatte aber, als ſein armer Liebling ge⸗ ſtorben war, auch den Muth verloren und ſich neben ihm niedergelegt. Einen andern fand man in einem Hofe in der Nähe der Schule, ſchlafend bei einem Hunde, der nach den Leuten biß, die das Kind wegnehmen wollten, und das bleiche Geſicht des ſchlafenden Kindes leckte. Man holte ſie zurück und nahm ſich auch einiger an⸗ dern an, die umherirrten; allmälig aber wurden ſie von . Aeltern und Verwandten weggenommen, oder ſie ver⸗

ſchwanden von neuem. Mit der Zeit vergaßen ſelbſt die

achbarn Todtenbuſchhall und den Schluß der Schule,

oder ſie ſprachen höchſtens davon, wie von einer Sache, die geweſen war.. 84 4

3 Neuntes Kapitel. Schluß.. Als ihre Trauerzeit vorüber war, gab Madeline ihre Hand und ihr Vermögen Nicolaus, und an demſelben