Die Pickwicker. Er putte fortwährend ſein Licht, und ſtarrte im Zimmer umher.—»Es kann hier nicht Alles richtig ſein,« ſagte er, als er eines Abends aus dem Theater zu Hauſe kam,
und ein Glas kalten Grog trank, wobei er ſich mit dem
Rücken an die Wand lehnte, damit er ſich nicht einbilden könne, daß Jemand hinter ihm ſtände.»Es kann hier nicht Alles richtig ſein,« ſagte er, und gerade jetzt fielen ſeine Blicke auf den kleinen Wandſchrank, der immer verſchloſſen geweſen war, und ein Schauder rann durch ſeinen ganzen Körper, vom Kopf bis zu den Füßen.— „Ich habe dieſes unheimliche Gefühl früher ſchon oft ge⸗ habt,« ſagte er,»und kann mich des Gedankens nicht erwehren, daß es mit dem Schrank da, eine beſondere Bewandtniß haben muß.« Er bot allen ſeinen Muth auf, zerſchmetterte das Schloß durch einige Schläge mit der Feuerzange, öffnete die Thür, und o, des grauſigen Anblicks, da ſtand der vorige Miethsmann kerzengrade in einer Ecke, hielt eine kleine Flaſche feſt mit der Hand umfaßt, und in ſeinen verzerrten Zügen las man noch die Angſt und Pein eines qualvollen Todes.⸗
Als der kleine alte Mann ſeine Erzählung beendigt hatte, blickte er ſeine aufmerkſamen Zuhörer mit einem Lächeln an, welches grimmiges Behagen ausſprach.
»Was ſind das für ſeltſame Dinge, mit denen Sie uns da unterhalten, Sir?« ſagte Herr Pickwick, indem er mit Hülfe ſeiner Brille die Züge des alten Mannes forſchend betrachtete.
»Seltſame Dinge!« ſagte der kleine alte Mann. „Wie einfältig; ſie erſcheinen Ihnen ſeltſam, weil Ihnen noch nichts der Art vorgekommen iſt.— Sie ſind ſpaß⸗ haft, aber nicht ungewöhnlich.«
„Spaßhaft?« rief Herr Pickwick unwillkührlich aus. »Ja wohl, ſpaßhaft, und warum nicht,« erwiederte
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