Teil eines Werkes 
7. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 142

»Ja, er that es wohlfeil, der Snawley,« bemerkte Squeers.

»Er that es wohlfeil!« entgegnete Ralph,»ja, und er that es gut, mit einem heuchleriſchen Geſichte und ei⸗ nem frommheiligen Weſen, aber Sie Gefahr! Was verſtehen Sie unter Gefahr? Die Zeugniſſe ſind alle echt, Snawley hatte noch einen Sohn, er war zwei⸗ mal verheirathet, ſeine erſte Frau iſt geſtorben, Nie⸗ mand, außer etwa ihr Geiſt, kann ſagen, daß ſie dieſen Brief nicht geſchrieben hat, Niemand außer Snawley ſelbſt kann ſagen, daß dies ſein Sohn nicht iſt, daß ſein Sohn längſt von den Würmern gefreſſen wurde. Es ſchwört Niemand falſch als Snawley, und ich glaube, er thut es nicht zum Erſtenmale. Wo liegt die Gefahr für Sie 2« 3.

»Nun,« ſagte Squeers, der unruhig auf ſeinem Stuhle hin⸗ und herrückte,»da Sie einmal davon re⸗ den, ſo ſagen Sie mir doch, wo liegt denn die Gefahr für Sie 2«

»Fragen Sie lieber, wo iſt für mich Gefahr?« ant⸗ wortete Ralph.»Ich komme bei der Sache gar nicht zum Vorſchein, eben ſo wenig wie Sie. Snawley hat auch weiter nichts zu thun, als bei der Geſchichte zu bleiben, die er erzählt hat, und die einzige Gefahr für ihn liegt darin, daß er im mindeſten davon ab⸗ weicht. Reden Sie von Gefahr bei der Sache!«

Nennen Sie es nicht ſo,« entgegnete Squeers, der ſich unruhig umſah,»thun Sie mir den Gefallen und nennen Sie es nicht ſo.«

»Nennen Sie es, wie Sie wollen,« ſagte Ralph ärgerlich, vaber hören Sie mich an. Das Mährchen

wwurde urſprünglich erſonnen, um einem Menſchen große Unannehmlichkeiten zu erregen, der Ihr Geſchäft ſtört

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