Teil eines Werkes 
7. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 17

„Vollkommen.«

»So nimm das als Antwort in drei Teufels Namen,“ entgegnete Sir Mulberry,»und frage mich nicht weiter.“

Der Einfluß, den er auf ſeinen Zögling gewonnen hatte, war ſo groß, und der Letztere hatte ſich bereits ſo an Unterwürfigkeit und Gehorſam gewöhnt, daß er jetzt für den Augenblick kaum zu wagen ſchien, das Geſpräch über den Gegenſtand weiter fortzuſetzen. Er überwand jedoch ſeine Aengſtlichkeit bald, wenn ſie ihn wirklich zu⸗ rückgehalten hatte, und antwortete erzürnt:

»Wenn ich mich deſſen erinnere, was zu der Zeit geſchah, die Du meinſt, ſo ſprach ich über die Sache auch meine Meinung derb aus und ſagte, mit meinem Vorwiſſen und meiner Einwilligung ſollteſt Du nie thun, was Du jetzt droheſt.«

»Willſt Du mich hindern?« fragte Sir Mulberry lachend.

„»J—a, wenn ich es vermag,“ entgegnete der Andere ſogleich.

»Das iſt eine herrliche Hinterthüre, die Du Dir da offen läſſeſt,« ſagte Sir Mulberry;»Du bedarfſt ſie aber auch. Darum bekümmere Dich um Deine Angelegenheiten und laß mir die meinigen.«

»Das iſt die meinige,“ entgegnete Lord Frederick. »Ich mache ſie zu der meinigen, ich will ſie zu der mei⸗ nigen machen; ſie iſt ſchon die meinige. Ich bin dabei

mehr compromittirt als ich eigentlich ſein ſollte.«

»Thu' was Dir beliebt,« ſagte Sir Mulberry mit er⸗ heuchelter guter Laune.»Das wird Dir doch genügen! Für Dich thue was Du willſt, aber mich laß für mich ſorgen. Ich rathe Niemandem ſich in Dinge zu miſchen, die ich mir vorgenommen habe, und ich glaube auch, Du kennſt mich beſſer, als daß Du es thun ſollteſt. Ich

Nicolaus Nickleby. VII. 7