Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Nirolaus Nickleby. 175

Deines armen Vaters ein Fräulein Browndock wurde von einer Dame, die eine Penſions⸗Anſtalt zu Hammerſmith hatte, zur Theilhaberin angenommen und machte auf dieſe Weife ihr Glück. Ich habe ganz dar⸗ auf vergeſſen, ob dies Fräulein Browndock nicht dieſelbe Dame war, die das große Loos in der Lotterie gewann, doch ich denke, ſie war es; in der That, ich erinnere mich jetzt, daß ſie es wirklich war.»Mantalini und Nickleby!« wie ſchön würde das klingen; und wenn Nicolaus einiges Glück hat, ſo könnte der Doktor Nick⸗ leby als Profeſſor an der Weſtminſterſchule in derſelben Straße wohnen.«

»Lieber Nicolaus!« rief Käthchen aus, und nahm den Brief ihres Bruders von Todtenbuſchhalle aus ih⸗ rem Strickbeutel.»Bei all unſerem Unglück, wie froh macht es mich, Mutter, zu hören, daß es ihm wohl geht, und zu ſehen, daß er in gutem Muthe ſchreibt. Es tröſtet mich für Alles, was wir zu erdulden haben mögen, wenn ich denke, daß er vergnügt und glück⸗ lich iſt.«

Das arme Käthchen! Sie ahnte nicht, wie ſchwach ihr Troſt war, und wie bald ſie enttaͤuſcht werden ſollte.

Ende des zweiten Theiles.