Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Nicolaus Nickleby. 159

Einleitung begann. Fräulein Petowker und Madame Kenwigs ſahen mit ſchweigender Bewunderung zu, die von der letzten nur durch das Zuflüſtern der Verſiche⸗ rung unterbrochen wurde, daß Morlina bald Alles im Kopfe haben würde; und Herr Lillyvick betrachtete die Grnppe mit finſteren und aufmerkſamen Augen, indem er auf der Lauer lag, um irgend etwas aufzugreifen, was zu einer neuen Erörterung über die Sprache Ver⸗ anlaſſung geben könnte.

Achtes Kapitel

verfolgt die Schickſale von Fräulein Nickleby.

Mit ſchwerem Herzen und mit manchen traurigen Vorahnungen, welche keine Anſtrengung verbannen konnte, verließ Käthchen Nickleby an dem Morgen, der zu dem Beginn ihrer Beſchäftigung bei Madame Man⸗ talini beſtimmt war, die innere Stadt, als an den Uhren derſelben noch ein Viertel zu der achten Stunde fehlte, und trat ihren Weg nach dem Weſtende von London, mitten unter dem Geräuſch und Getümmel der Straßen, allein an.

Zu dieſer, nach der gewöhnlichen Lebensweiſe der großen Weltſtadt, frühen Stunde durchſchreiten viele ſiech ausſehende Mädchen, deren Geſchäft es, gleich je⸗ nem des armen Wurmes, iſt, mit geduldiger Mühe den Schmuck hervorzubringen, der die Leichtſinnigen und Ueppigen bedeckt, die Straßen, und eilen nach dem Schauplatze ihrer täglichen Arbeit. Die unglücklichen