Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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Erſtes Kapitel

erzählt, was ſich zwiſchen Herrn und Madame Bumble und Monks bei ihrer nächtlichen Zuſammenkunft zutrug.

Es war ein ſchwüler, dunkler Sommerabend, und die Wolken, welche den ganzen Tag gedrohet hatten, breiteten ſich in eine dichte, ſchwere Dunſtmaſſe aus, ließen bereits einige große Regentropfen fallen und ſchienen ein ſchwe⸗ res Gewitter zu verkündigen, als Herr und Madame Bumble die Hauptſtraße der Stadt verließen, und ſich nach der Colonie zerſtreut liegender verfallender Häuſer wendeten, die in der Entfernung von etwa einer halben Stunde in einem ungeſunden Sumpfe am Fluſſe ſtanden.

Beide hatten ſich in alte ſchäbige Kleidungsſtücke ge⸗ hüllt, welche vielleicht den doppelten Zweck erfüllten, ſie vor dem Regen zu ſchützen und ihr Erkanntwerden zu verhindern. Der Mann trug eine Laterne, die jedoch noch nicht leuchtete, und ging einige Schritte voraus, als wolle er, da es ſchmutzig war, ſeiner Frau den Vor⸗ theil verſchaffen, in ſeine großen Fußtapfen treten zu kön⸗ nen. Sie ſchritten in tiefem Schweigen dahin; biswei⸗ len ging Herr Bumble langſamer und drehete ſich um, als wolle er ſich überzeugen, ob ihm ſeine Ehehälfte auch wirklich folge. Hatte er erkannt, daß ihm dieſelbe dicht auf den Ferſen war, ſo beſchleunigte er ſeine Schritte wieder.