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ihnen nach über die Hecke, raffte ſich aber mit größerer Gewandtheit wieder auf, als man ihm hätte zutrauen ſollen, ſchlug mit gar nicht zu verachtender Schnelligkeit denſelben Weg ein, und ſchrie dabei aus vollem Halſe, um nur zu erfahren, was es denn eigentlich gebe.
Inmer weiter liefen ſie, und hielten nicht an, um zu athmen, bis der Anführer um eine bon Oliver angege⸗ beue Feldecke bog, und ſorgfältig den Graben und die Hecke dabei unterſuchte, ſo daß die Andern Zeit erhiel⸗ ten, ihn einzuholen, und Oliver dem Doktor den Umſtand erzählen konnte, der eine ſo hitzige Verfolgung veranlaßt hatte.:
Die Nachſuchung war vergebens. Sie ſahen nicht einmal friſche Fußtapfen. Sie ſtanden auf der Spitze eines kleinen Hügels, von dem aus man wohl eine Stunde weit die Felder in der Runde überſehen konnte. Links in der Tiefe lag das Dorf; wollten aber die Leute dies er⸗ reichen, nachdem ſie erſt den Weg gegangen, den Oliver angegeben hatte, ſo mußten ſie im Freien einen Umweg gemacht haben, der in dieſer kurzen Zeit unmöglich zu⸗ rückzulegen war. Nach einer andern Seite hin ſäumte die Wieſe einen dichten Wald; aber aus demſelben Grunde konnten ſie dieſen Schutz noch nicht erreicht haben. 3
»Du mußt getraͤumt haben, Oliver,« ſagte Heinrich, indem er ihn bei Seite nahm...
»Gewiß nicht, Herr,« antwortete Oliver, der bei der bloßen Erinnerung an das Geſicht des Böſewichts ſchau⸗ derte;»ich ſah ihn zu deutlich. Ich ſah ſie Beide ſo deutlich wie ich Sie jetzt ſehe.«
»Wer war der Andere?« fragte Losberne und Hein⸗ rich gleichzeitig.
„Derſelbe, welcher, wie ich Ihnen erzählte, in dem Wirthshauſe in der Stadt mir begegnete,« antwortete


