Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Otivét Twiſt. 9

Handwerker in die Lehre. So geht es zu« fuhr Si⸗ kes fort, und ſein Unwille ſtieg bei der Erinnerung an dieſe Ungerechtigkeit»ſo geht es zu; hätten ſie Geld genug(es iſt ein wahres Glück, daß ihnen das fehlt), ſo würde uns in einem Paar Jahren nicht ein halbes

Dutzend Jungen übrig bleiben.

»Ja, mehr würden wir nicht haben,« beſtätigte der

Jude, der während jener Rede nachgedacht und nur die

letzten Worte gehört hatte.»Bill!«

»Was giebt es?«

Der Jude nickte nach Aennchen hin, die noch immer in das Feuer ſah, und deutete durch ein Zeichen an, er wünſche, Sikes heiße ſie hinausgehen. Dieſer zuckte un⸗ geduldig die Achſeln, als halte er die Vorſicht für unnö⸗ thig, gehorchte aber, und forderte Jungfer Aennchen auf, ihm einen Krug Bier zu holen.

»Du brauchſt kein Bier,« antwortete Aennchen, indem ſie die Arme über einander legte und ganz ruhig ſitzen blieb.

»Ich ſage Dir, ich will Bier haben.«

»Es iſt nicht wahr, erwiederte das Mädchen gelaſſen. Sprecht immer weiter. Ich weiß, was Fagin ſagen will. Er braucht nicht auf mich zu achten.«

Der Jude zögerte noch, und Sikes ſah eines um das andere etwas verwundert an.

»Du kennſt ja das Mädchen lange genug, um ihr trauen zu können, ſagte er endlich;»die plaudert nicht, nicht wahr, Aennchen?«

»Ich denke,« antwortete das Mädchen, indem ſie ih⸗ ren Stuhl an den Tiſch rückte und ihren Elbogen darauf ſtützte.

»Ich weiß, ich weiß, daß Du nicht ſchwatzeſt,« frrach der Jude, vaber« und der alte Mann hielt wieder inne.