Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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174 Oliver Twiſt.

mehr als fuͤnf Minuten auf dem Wege nach Penton⸗

ville und ließ vor Begierde ſeinen Grog unangetaſtet ſtehen.

das Mädchen, welches die Thüre öffnete.

Das Mädchen gab die ausweichende, nicht unge⸗ wöhnliche Antwort:»Ich weiß es nicht. Woher kom⸗ men Sie?«

Herr Bumble hatte kaum Olivers Name genannt, als Frau Bedwin, die an der Thüre gehorcht hatte, athemlos herausſtürzte.

»Treten Sie ein treten Sie ein!« ſagte die alte Frau;»ich dachte es doch, daß wir von ihm hören würden. Das arme Kind! Gott behüte es!«

Darauf trippelte die alte Frau wieder in ihr Stüb⸗ chen zurück, ſetzte ſich auf das Sopha und brach in Thränen aus. Das Maädchen, das nicht ſo leicht zu rühren war, hatte unterdeß Herrn Bumble angemeldet und kam mit dem Geſuche an denſelben zuruͤck, ihr zu folgen.

* Sie führte ihn in das kleine Studirzimmer, wo Herr Brownlow mit ſeinem Freunde Grimwig beim Weine ſaß. Der Leßztere betrachtete ihn genau und rief dann:

e»Ein Vogt, ein Vogt, oder ich will meinen Kopf eſſen!«

low.»Bitte, ſetzen Sie ſich.« Herr Bumble ſetzte ſich, von Grimwigs ſonderba⸗ rem Weſen einigermaßen in Verlegenheit gebracht. Herr Brownlow rückte die Lampe ſo, daß das Licht gerade auf Bumble's Geſicht fiel und ſagte dann mit einiger Ungeduld: 1

»Iſt Herr Browulow zu Hauſe?« fragte Bumble 8

»Unterbrechen Sie den Mann nicht,⸗ fagte Brown⸗