Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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»Mach' auf! e, welche zu den Bei⸗ nen gehörte, welche an die Thüre geſchlagen hatten. »Sogleich, Herr,« antwortete Oliver, indem er die Kettel aufmachte und den Schlüſſel umdrehete. »Biſt Du der Neue?« fragte die Stimme durch das Schlüſſelloch. »Ja, Herr,« antwortete Oliver. »Wie alt biſt Du?« fragte die Stimme weiter. »Elf Jahr, Herr,« antwortete Oliver. »So bekommſt Du Prügel, wenn ich hineinkomme, ſprach die Stimme,»verlaß Dich drauf, Arbeithaus⸗ Junge.« Nach dieſen einladenden Verſprechen fing die Stimme an zu pfeifen. Oliver hatte zu oft erfahren, was Prügel ſind, als daß er im geringſten gezweifelt hätte, der Beſitzer der 1 Stimme, wer er auch ſein möge, werde die Drohung ausführen. Er zog die Riegel mit zitternder Hand zu⸗

1 rück und öffnete die Thüre. 1 Ein oder zwei Secunden lang ſah Oliver die Straße 1 hinauf und hinunter und glaubte, der Unbekannte, der

mit ihm durch das Schlüſſelloch geſprochen, ſei einige 3 Schritte gegangen, um ſich zu erwärmen, denn er ſah 1 Niemanden als einen dicken Jungen, der auf einem 3 Prellpfahle vor dem Hauſe ſaß und ein Stück Butter⸗ 1 brot, das er in Keile von der Größe ſeines Mun⸗

r des mit einem Einſchlagmeſſer ſchnitt und mit großer Gewandtheit verzehrte. Da Oliver Niemand ſonſt herankommen ſah, ſo

ſate er endlich den Burſchen ganz höflich:»Klopfteſt

Willſt Du einen Sargfe me Oliver in aller d weiter.