Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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worauf Herr Bumble ſehf auhe Antwort gab, denn die weiche Stimmung, der Branntwein in manchem Herzen weckt, war unterdeß wieder verſchwun⸗ den und Bumble völlig wieder Vogt geworden.

Oliver war kaum eine Viertelſtunde in dem Arheits⸗ hauſe geweſen und hatte kaum ein zweites Stück Brot verarbeitet, als Bumble, der ihn einer alten Frau über⸗ geben, zurückkam und ihm ſagte, es ſei dieſen Abend Verſammlung der Vorſteher, und er habe ſogleich vor denſelben zu erſcheinen.

Oliver erſchrak über dieſe Meldung, und wußte nicht, ob er lachen oder weinen ſollte. Doch hatte er keine Zeit darüber nachzudenken, denn Bumble gab ihm einen Klapps mit ſeinem Stocke auf den Kopf, um ihn aus ſeinen Gedanken zu wecken, und einen andern auf den Rücken, um ihm Eile damit anzuempfehlen und führte ihn ſodann in einen großen geweißten Saal, in wel⸗ chem acht oder zehn dicke Herren um einen Tiſch ſaßen. Oben an dieſem Tiſche in einem etwas er⸗ höheten Lehnſtuhle befand ſich ein ausnehmend dicker Mann, mit einem vollkommen runden und hochrothen Geſichte. 8

Mache Dein Compliment vor den Herren,« ſagte Bumble. Oliver wiſchte ſich ein paar Thränen ab, die an ſeinen Wimpern hingen und verbeugte ſich vor dem Tiſche.

»Wie heißt Du?« fragte der dicke Herr in dem hohen Lehnſtuhle.. Ddliver war bei dem Anblicke ſo vieler Herren ſo er⸗ ſchrocken, daß er zitterte; dazu gab ihm der Vogt noch

einen Schlag von hinten, und der arme Junge fing uun an zu weinen; aus dieſen beiden Gründen ant⸗ wortete er ſehr leiſe und ſchluchzend, und deshalb ſchalt